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Thema: Diessenhofen *** 2. Projekttag der Schule zur Gewaltprävention
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guido
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Schweiz
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Diessenhofen *** 2. Projekttag der Schule zur Gewaltprävention #1
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Datum: 27.01.2010, 15:45
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Guido Elser, Diessenhofen Tel: 052 657 17 80 Natel 077 415 73 43 guido.elser@shinternet.ch
© Text und Fotos von Guido Elser
2. Projekttag der Schule zur Gewaltprävention Wie man das Anders Sein akzeptieren kann
Am Dienstag fand an den Primarschulen und an den Kindergärten in Diessenhofen wieder ein Projekttag, diesmal zum Motto «Anderssein» statt.
Diessenhofen
Da waren zum Beispiel 6 BewohnerInnen des Arbeits- und Wohnheims «andante», früher «Bärbelihof», in Eschenz bei den Sechstklässlern von Lehrer Bruno Scheurer zu Gast.
Diese Diessenhofer Klasse hat als Input für diesen Projekttag vergangene Woche das Wohnheim «andante» besucht: In diesem Wohnheim werden behinderten Menschen vorbereitet auf ein Anlehre in den Bereichen Hauswirtschaft oder Schreinerei, und gleichzeitig praktizieren sie das Wohnen in eine Wohngemeinschaft mit dem Ziel, eventuell mit ihrer Selbständigkeit soweit zu kommen, dass sie auch allein wohnen können.
 Sechstklässler und Gruppe aus Eschenz - alle sind akzeptiert (1) Beim Besuch in Diessenhofen erstellten die auf die 6 Gruppen der Sechstklässler verteilten andante-Menschen je ein Poster mit vielen gezeichneten Händen: ein Poster für die Diessenhofen Sechstklässerl und ein Poster für die andante-Jugendlichen.
Beim Zeichnen und Malen hatten alle Beteiligten und auch die Lehr- und Begleitpersonen viel Spass und sichtbare Freude. Es entstand etwas wie Freundschaft zwischen diesen beiden sehr verschiedenen Gruppen.
 Sechstklässler und Gruppe aus Eschenz - alle sind akzeptiert (2)
Viel Wertschätzung über die Eschenzer Gruppe konnte man auch in den im Klassenzimmer hängenden Kurz-Aufsätzen der Diessenhofer Schüler über ihren Besuch in Eschenz erfahren.
So haben die Diessenhofer Schülerinnen und Schüler erlebt, dass man auch Menschen, die anders sind, akzeptieren und sogar mögen kann.
Wenn Figürchen das Rollenspiel übernehmen
Bei den Drittklässlern von Lehrerin Susi Riesen wurde ebenfalls viel gezeichnet und gemalt. Hier entstanden Figuren, die auf Papier gezeichnet und gemalt und dann ausgeschnitten an einen Bleistift als Halter für die Hände geklebt wurden.
 Drittklässler beim Rollenspiel mit Figürchen
Die Figuren waren durchs Band solche aus der Comics-Szene, deren Namen den Kindern bestens bekannt waren. Und am Boden sitzend wurde nun mit diesen Figuren und Figürchen gespielt.
Und zwar ging es vor allem um Streitereien und Balgereien, die unter den Kindern entstsehen können.Anstatt sich selber als Bösewicht oder Friedliebend darzustellen, gaben die Kinder diese Rollen den Figürchen.
Diplomierte Märchenerzählerin
Den Kindern der beiden Kindergärten erzählte die diplomierte Märchenerzählerin Hugette Schwager in der Bibliothek das Märchen «Die Alte im Wald » Auch hier gab es Licht und Schatten, Schönes und wenger Schönes, das die Kinder gut unterscheiden konnten.
 Bei der Märchenerzählerin
Und zum Thema «Ausgeschlossen sein» gab die Theaterauffühunrg « Die Geschichte von Lena» durch die Profi-Schauspiel-Gruppe «Bilitz» viele Denkanstösse, über die nachher in kleinen Schülergruppen diskutiert wurde.
 Bilitz Theateraufführung „Die Geschichte von Lena"
Das sind nur ein paar Ausschnitte vom breitfächerigen Projekttag zur Gewaltprävention.
Guido Elser (ge)
(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von guido am 29.01.2010 @ 09:46)
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