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Thema: Zu Fuss nach Jerusalem

icon1 Zu Fuss nach Jerusalem Datum: 08.01.2012, 23:29
guido (Gold Super-Member)
Guido Elser, Diessenhofen
Tel: 052 657 17 80
Natel 077 415 73 43
guido.elser@shinternet.ch

Zu Fuss nach Jerusalem

Der Gottesdienst in der katholischen Kirche vom Sonntag stand unter
einem ganz besonderen «Stern»: Empfangen wurden eine Wallfaherin
und ein Wallfahrer, die zu Fuss von der Schweiz nach Jerusalem gepilgert
waren.


Diessenhofen

Die beiden waren die Pastoralasistentin Hildegard Aepli aus St. Gallen
und Franz Mali, katholischer Geistlicher und Professor an der Universität
Freiburg. Dabei waren noch ein weiterer Mann und eine weitere Frau in
der Gruppe.

Alle vier hatten den Fussmarsch über 4'600 Kilometer durchgestanden.
Start war am 2. Juni beim Lasallehaus in Edlisbach, ein Zentrum für
Spiritualität, Mediation und Weiterbildung in der Innerschweiz. Die Route
führte über die Alpen, durch den Balkan, Istanbul, die Türkei und Syrien.

Die Pilgergruppe erreichte wie geplant rechtzeitig kurz vor Weihnchten
Jerusalem. Und sie konnte am Mitternachtsgottesdienst in Bethlehem
teilnehmen.

Am Sonntag nun las Franz Mali in Diessenhofen die heilige Messe,
erinnerte im Evangelium an den Besuch der heiligen die drei Könige im
Stall zu Bethlehem, und am Ambo erzählten beide von Eindrücken der
langen Pilgerreise.

Sie waren an 220 Tagen unterwegs mit Rucksack und Wanderstock,
davon regnete es nur an 20 Tagen. Als «Stern», der ihnen den Weg wies,
diente ein GPS-Navigationsgerät für Wanderer. Die Pilger hatten vor allem
in Syrien auch gefährliche Situationen, aber auf der ganzen Pilgerreise
überwiegte das Positive.

So haben sie immer eine Unterkunft gefunden, und sie hatten unzählige
unvergessliche schöne Begegnungen. Und Frau Aepli sagte, dass sie die
physisch Schwächste im Quartett gewesen sei. Aber die Gruppe habe
schnell gelernt, auf die Schwächste Rücksicht zu nehmen.

Im Orient unterwegs

Wichtig für die Gruppe war, dass sie sich immer bewusst war, dass sie im
Orient unterwegs war. Man meditierte immer mal wieder, man betete für
den Frieden und man lernte und hörte viel aus den Quellen der drei
abrahamitischen Traditionen (Judentum, Christentum Islam).

Im März wird Hildgard Aepli die Pilgerreise in Wort und Bild noch näher
vorstellen. Wer jetzt schon noch mehr wissen möchte, geht bei google
auf «zu Fuss nach Jerusalem»

Glücklich auf heimatlichem Boden

Beim Neujahrsapero im Pfarreisaal erfuhr dann das Publikum noch, dass
die Pilger glücklich sind, seit dem 7. Januar wieder heimatlichen Boden
unter den Füssen haben, und dass sie in der Bruderklauskirche wieder
ihren ersten Gottesdienst in der Schweiz feiern durften. Denn die Eltern
von Hildgard Aepli (Werner und Cilly Aepli) wohnen in Diessenhofen in
der Überbauung Vogelsang.


Guido Elser (ge)
© Text und Fotos von Guido Elser



Die beiden Pilger Franz Mali und Hildegard Aepli beim Gottesdienst


... und beim Apero im Pfarreisaal


Rucksäcke und Wanderstöcke vor dem Ambo






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