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Thema: Stein am Rhein *** das Kloster St. Georgen kann wieder besucht werden
peter (offline)
Gold Super-Member





Beiträge: 821
Geschlecht:
Mitglied seit: 21.11.2007

Schweiz
icon1   Stein am Rhein *** das Kloster St. Georgen kann wieder besucht werden #1 Datum: 23.04.2010, 17:42  

Das Kloster erwachte aus dem Dornröschenschlaf

Seit Donnerstag, 1. April, kann das Kloster St. Georgen
in Stein am Rhein wieder besucht werden


„Mir macht die Arbeit grossen Spass“ äusserte Pius Gnädigner aus Stein
am Rhein. Einerseits freut er sich darüber, dass wieder Leben einzieht.
Andererseits hat ihm auch die Arbeit Spass gemacht während der sich
das Kloster scheinbar im Dornröschenschlaf befand.


Gnädinger nutzte die Zeit um unter anderem die Möbel auf Vordermann
zu bringen. Seit 23 Tagen ist das Kloster St. Georgen, das der
eidgenössischen Gottfried-Keller-Stiftung gehört und sich am Fischmarkt
3 in Stein am Rhein befindet, wieder offen.

Gnädinger ist Klosterwart. Dabei wird er von Herbert Kopainig aus
Diessenhofen unterstützt. Gnädinger ist auch traurig, denn nebst vielen
Touristen sind jeweils nur wenige Einheimische unter den Gästen zu
entdecken.

Aber zahlreiche Steiner waren zumindest bereits im äusseren und
inneren Hof. Dies entweder bei der Tafelrunde des „No-e-Wili-Vereins“
oder bei den „Nord-Art“ Theaterveranstaltungen. „Die Theaterleute
haben wieder vor zu kommen“ erwähnte Gnädinger.

Bereits am Freitag wurde der innere Hof von zahlreichen Touristen in
Beschlag genommen. Einige genossen es, dass sie durch ein geöffnetes
Törchen einen Blick auf den Rhein, auf das Treiben der Tiere, auf den
Stadtteil „Vor der Brugg“ und die Inseln werfen konnten.

Dies während Sonnenstrahlen auf dem Wasser zu spielen schienen und
auch die Besucher wärmten.

Staunender Blick auf den Boden

Kühler war es im Kloster. „So kann man spüren unter welchen
Bedingungen die Brüder leben mussten“ äusserte Claudia Engler.
Die Bernerin war nicht zum ersten Mal hier und auch nicht alleine. Sie
wollte das Juwel ihrer Familie zeigen. Ihr Mann Rolf bezeichnete es als
wohltuenden Zufluchtsort vor dem Touristenstrom.

Irmgard und Werner Anzenberger aus Singen bemerkten
den guten Zustand. Allerdings müssen draussen Sandsteinplatten
ersetzt werden und drinnen ist der Festsaal nur auf einer kleinen
Plattform zugänglich.

Ewald Münch aus Tengen wusste, dass die Benediktiner des
Stifts beim Hohentwiel um 1005 nach Stein am Rhein zogen.

„Die Atmosphäre ist wohltuend“ äusserte auf dem spontanen Rundgang
Lore Vetterli. Sie ist Klosterführerin. Bald standen wir im Kreuzgang.

Er gilt als einer der am bestens erhaltensten. Wohltuende Stille inmitten
gotischer Baukunst. Staunen später beim Blick auf den Boden einer
Mönchszelle. Zahlreiche kleine Kleeblätter sind auf den Bodenplatten zu
sehen.

Blasius oder Hubertus?

Weiter hinten ein Blick auf Tafeln. Die Geschichte Steins wird im
Amtmannsaal vor Augen geführt. Grosses, beinahe ehrfürchtiges
Staunen beim Blick in den Festsaal. Weil der Boden Risse aufweist ist er
nicht zu betreten.

„Ist vielleicht besser so, denn die Besucher haben mit den Rucksäcken
manchmal Fresken gestreift“. Dem Auge des Betrachters bietet sich viel.
Oben die Holzdecke – ein Meisterwerk der gotischen Schnitzkunst. An
den Wänden meisterhafte Malerei aus der Renaissance und unten der
auffallende Fliesenboden.

Wieder bei der Kasse angekommen hat der Besucher einiges zu
berichten. Das bringt für Gnädinger viele Gespräche mit sich. Auch solche
über die gegenüberliegenden Fresken links und rechts des Eingangs zur
Abtskapelle.

Die einte zeigt eindeutig den heiligen Nikolaus, die andere laut
Gnädinger Blasius. So ganz sicher ist er aber nicht – sicher scheint sich
niemand zu sein, denn es fehlen die gekreuzten Kerzen.

Ist es eventuell der heilige Hubertus? Denn zu sehen ist neben der Figur
auch ein Hirsch. Es bleibt wohl ein Geheimnis – eines der vielen das im
Kloster steckt.

Nun besteht wieder Gelegenheit sie und die vielfältigen Schönheiten des
Kleinodes zu entdecken. Geöffnet ist es bis Ende Oktober. Und das –
ausser am Montag – täglich von 10 bis 17 Uhr.

Peter Spirig (psp)
(© Text und Fotos von Peter Spirig)



Er würde sich freuen auch mehr Einheimische begrüssen zu können: Klosterwart Pius Gnädinger


Eine Besonderheit: Die Steiner Geschichte auf zahlreichen Tafeln im Amtsmannsaal


Ein grossartiger Kunstgenuss: Ein Teil des Festsaales mit gotischer Schnitzkunst oben, Malerei aus
der Renaissance in der Mitte und Fliesenboden unten


Der Patron als Zierde einer Decke: Der heilige Georg oder auch Ritter Georg genannt





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Doris Kotelinski (offline)
Gold Super-Member





Beiträge: 870
Geschlecht:
Mitglied seit: 11.12.2006

Brasilien
icon1   Re: Stein am Rhein *** das Kloster St. Georgen kann wieder besucht werden #2 Datum: 23.04.2010, 22:34  

Hallo Peter

Wunderbare Fotos und ich würde mich auch freuen einmal es persönlich
zu besuchen. Es dürfte interessant sein das alles zu sehen und noch
dazu historische Informationen.

Gruss aus Brasilien
Doris Kotelinski
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