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Thema: Diessenhofen/Amriswil *** Ein Blick in die Welt anderer Menschen - Besuch bei der ABA Amriswil
peter (offline)
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Schweiz
icon1   Diessenhofen/Amriswil *** Ein Blick in die Welt anderer Menschen - Besuch bei der ABA Amriswil #1 Datum: 18.05.2010, 04:25  

Ein Blick in die Welt anderer Menschen
Während eines Lebenskundetages besuchten
Jugendliche aus dem Bezirk Diessenhofen die ABA Amriswil


Kürzlich wurde in der Sekundarschule des Bezirks Diessenhofen ein
Lebenskundetag durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler konnten
unter verschiedenen Angeboten auswählen.


Eine Gruppe fuhr zusammen mit Lehrer Thomas Brack ins Arbeitsheim „ABA“
nach Amriswil. Begleitet wurde Brack von Lehrer Peter Ganz und
Jugendarbeiter Peter Spirig. Die Jugendlichen erwähnten
grösstenteils noch nie mit behinderten Menschen zu Tun gehabt zu
haben.

Erwartet wurden sie von Gesamtleiter Daniel Brunner. Von ihm war zu
hören, dass die ABA 1928 gegründet und nach einem Brand wieder
aufgebaut wurde. Auch war zu erfahren, dass ein Wohnheim besteht
und dass in den Werkstätten 160 zu betreuende Personen arbeiten.

Dann übernahm Thomas Treichler. Der Ausbildungschef äusserte,
dass sowohl Attest- als auch vom Bundesamt für Berufsbildung und
Technologie anerkannte Ausbildungen gemacht werden können.

Er erwähnte, dass die zu betreuenden Personen in den Bereichen Holz,
Garten, Industrie, im Betrieb, in der Küche und im Hausdienst arbeiten.

Danach ging es auf eine Führung durch das Haus. Hier erfuhren die
Begleiter, dass kaum mehr Bürsten hergestellt werden. Die Jungen
erfuhren, dass die Institution bei der Bürstenherstellung Marktleader
war.

Arbeiten ohne Probleme

Heute hat die ABA eine Marktleaderposition in der Ausstattung von
Kindergärten. „An diesem Spielzeug werden Kinder Freude haben“
erwähnte ein Mitarbeiter. Er hielt ein Spielzeugpferd in der Hand.

Beim Rundgang war festzustellen, dass die Mitarbeiter ihren Fähigkeiten
entsprechend eingesetzt werden. Sie arbeiten teilweise an anspruchsvollen
Arbeitsplätzen – es werden aber auch die 1-August-Abzeichen
produziert.

Auch die Küche wurde besichtigt wobei Brack den Schülern vergeblich
einen Bären aufbinden wollte – es gab mehr als „nur“ einen
Gemüseteller.

Was den Gästen aus Diessenhofen danach serviert wurde war begehrt.
Auch der Nachtisch. Sie hatten das leckere Mittagessen verdient, denn
zuvor waren die Schülerinnen und Schüler bereits eine Stunde in
Arbeitsgruppen eingesetzt.

„Mir tut der Arm weh“ erwähnte jener Schüler der eine Bohrmaschine
betätigte. Trotzdem hielt er auch am Nachmittag durch. Auf ihrem
Rundgang entdeckten die Begleiter nur Jugendliche die anpackten.
Sie erledigten die Arbeiten ohne Probleme.

Geht ihr immer gerne zu Schule?

Auch jene die monotone Arbeiten verrichteten. „Als Arbeit während eines
ganzen Tages wäre mir das zu langweilig“ erwähnte eine Schülerin die
bei den Abzeichen eingesetzt war. Doch nachher blickte sie sich um und
stellte fest, dass kaum jemand der zahlreichen Mitarbeiter einen
unzufriedenen Eindruck machte.

Zwei Schülerinnen aber hatten bei der Einteilung, die von Treichler
vorgenommen wurde, ein Glücklos gezogen. Sie kamen in`s Atelier wo
sie für sich ein Tierpuzzle erstellen konnten. Mit Hilfe einer künstlerisch
begabten behinderten Persönlichkeit brachten Marlen Herrmann und
Patricia Meyer auch Namen aufs Kunstwerk.

Sie durften es mitnehmen – brachten aber nicht ihre Namen, sondern
brachten laut Brack Namen einer Freundin an. Beim Schlussgespräch
erwähnte ein Schüler, dass man den Behinderten ihre Behinderung nicht
ansehe.

Auf die Frage, ob die Behinderten immer gerne arbeiten entgegnete
Treichler mit einer Gegenfrage. „Geht ihr immer gerne zu Schule?“.

Treichler erwähnte auch, dass einige die Fahrprüfung haben. Laut Brack
war es ein erfolgreicher Tag. Es wurde den Jugendlichen ermöglicht
einerseits einen Blick in die Arbeitswelt andererseits einen ins Leben
eines Menschen mit Behinderung zu werfen.


Peter Spirig (psp)
(© Text und Fotos von Peter Spirig)



Einsatz in der Gärtnerei


Sie freuen sich ein Zusammensetz-Spiel für ihre Freundin machen zu können!


Während die Lehrer im Hintergrund diskutierten war ihr Schüler am Arbeiten







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