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Board >>  Spezial-Rubrik >>  Die aktuelle Foto-Reportage >> Diessenhofen *** Zum 1. August - Schweizer Erfolgsmodell muss Eigenständigkeit behalten
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Thema: Diessenhofen *** Zum 1. August - Schweizer Erfolgsmodell muss Eigenständigkeit behalten
guido (offline)
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Mitglied seit: 29.05.2007

Schweiz
icon1   Diessenhofen *** Zum 1. August - Schweizer Erfolgsmodell muss Eigenständigkeit behalten #1 Datum: 03.08.2010, 04:39  

Guido Elser, Diessenhofen
Tel: 052 657 17 80
Natel 077 415 73 43
guido.elser@shinternet.ch
© Text und Fotos von Guido Elser

Schweizer Erfolgsmodell muss Eigenständigkeit behalten

Bei bestem Festwetter nahmen am Sonntag über 1000 Personen an
der Bundesfeier am Rheinquai teil. Im Zentrum der Feier stand die
Ansprache von Nationalrat Hansjörg Walter aus Wängi.

Diessenhofen


Unter der Leitung des FCD wurde die Festwirtschaft hervorragend
geführt. Die 45 -köpfige Stadtmusik unter Leitung von Markus Augenstein
bot in den neuen Uniformen nicht nur ein imposantes Bild, sondern auch
eine vielseitige musikalische Unterhaltung. Auch der Jodelclub Edelwyss
unter Leitung von Dani Ratky bereicherten das Programm so unter
anderem mit «ewigi Liebi».

Nach dem Glockengeläute konnte die offizielle Feier beginnen.
Stadtammann Walter Sommer begrüsste den Festredener
Nationalrat Hanjörg Walter aus Wängi
mit dem er im Kantonsrat und im
Militär Berührungspunkte hatte.


Walter Sommer begrüsst die über 1000 Besucher und
stellt den Festredner Hansjörg Walter vor


Bereits am Samstagabend hatte Walter in Salmsach und am Sonntag-
Mittag in Hallau gesprochen. Nach der Meisterprüfung als Landwirt sagte
Sommer, hat er 1985 den Greuthof in Wängi von den Eltern übernommen,
einen Betrieb mit 33 Hektaren Milwirtschaft, Ackerbau und Oeko-Obstbau
und Wald.

Sei 1999 ist er Nationalrat und seit 2007 im Europarat in Strassburg.

Walter widmete die Ansprache in Diessenhofen den drei Themen:

1. Unsere Demokratie
2 Unabhängigkeit
3. Solidarität


Walter sagte wörtlich: «In der Schweiz haben die Bürgerinnen und
Bürger das letzte Wort und unser Staat ist daher von unten nach oben
organisiert. Gerade wegen diesem Konzept wird die Schweiz als Wiege
der Demokratie angesehen.

Ein Schweizer kann in einem einzigen Jahr durchschnittlich öfter
abstimmen als beispielsweise ein Engländer in seinem ganzen Leben.
Pflegen wir unsere direkte Demokratie und sind wir bereit, demokratisch
gefällte Entscheide zu akzeptieren! »

Druck von aussen nimmt zu

Zur Unabhängigkeit sagte der Redner, dass der Druck von aussen. auf
unsere Unabhängigkeit zunehme. So soll das Bankgeheimnis geknackt
werden. Vor allem die USA machten grossen Druck und verlangten die
Herausgabe aller Bankdaten der UBS Steuepflichtigen in Amrika.

Schliesslich habe unser Parlament 4'500 Akten freigegeben und unser
eigenes schweizerisches Recht nachträglich geändert. Damit konnten
zwar laut Walter grössere Schwierigkeiten mit den USA verhindert
werden, hingegen habe das schweizerische Rechtssystem mit Sicherheit
an der Glaubwürdigkeit gelitten..

Und weiter kam der Redner auf die EU zu sprechen: Zur Zeit versuche
nun das Europäische Parlament, die Schweiz unter Druck zu setzen mit
der Blockierung der bilateralen Verträge.

Und schon fordern wieder zahlreiche Politiker, eine Neuauflage eines
EWR-Britrittes oder sogar einen EU-Beitritt zu prüfen. Beides hätte laut
Walter einen weiteren Abbau unsere Volksrechte, höhere Steuern und
eine zusätzliche Staatsverschuldung zur Folge.

Durch Solidarität stark geworden

Und zur Solidarität erklärte der Redner, die Schweiz sei stark geworden
durch gelebte Solidarität zwischen jung und alt, arm und reich, zwischen
Stadt und Land, Berg und Tal, zwischen den Sprachregionen und guten
Beziehungen zum Ausland.

Und abschliessend sagte der Redner, dass es für die Schweiz weiterhin
sehr wichtig sei, die Eigenständigkeit zu bewahren, auch wenn das
Schweizer Erfolgsmodell zunehmend unter Druck komme.


Festredner Hansjörg Walter

Das gemeinsame Singen der Landeshymne, der Fackelkorso der
Pontoniere und das 20 Minuten dauernde Feuerwerk, gezündet von den
Potonieren auf dem Feuerschiff im Rhein waren die weiteren Höhpunkte
des Abends.

Das kurze Gewitter vor dem Feuerwerk tat der Feier nur wenig Abbruch.
An den Kosten für das Feuerwerk hatte sich auch Bürgergemeinden
wieder beteiligt.

Guido Elser (ge)



Stadtmusik mit Dirigent augenstein


Der Jodelclub Edelwyss


Blick ins Publikum (1)


Blick ins Publikum (2)


Blick ins Publikum (3)


Am Fest entdeckt:
Die Latschariplatz-Moderatorin Zita Gnädinger



Die Videos von Paul Huber (diesso) zu dieser Feier lassen sich hier
anschauen:


http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb...m=78&show=36








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