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Thema: Gedanken eines 92jährigen zum Uebertritt in ein Altersheim
s.macher (offline)
SuperModerator


Zum Glück gehört, dass man irgendwann beschliesst, zufrieden zu sein!

Beiträge: 1921
Geschlecht:
Mitglied seit: 22.03.2007

Schweiz
icon1   Gedanken eines 92jährigen zum Uebertritt in ein Altersheim #1 Datum: 08.07.2009, 16:13  

Eine sinnige Geschichte zum Eintritt ins Altersheim!

Ein 92-jähriger Mann, klein, in guter geistiger Verfassung, be-
gibt sich in ein Altersheim.

Seine Frau war kürzlich, im Alter von 90 Jahren gestorben und
er sah sich veranlasst, seine leer und zu gross gewordene
Wohnung zu räumen. Er wollte seine letzten Tage nicht in Ein-
samkeit verbringen.

Als er mehrere Stunden in der leeren Heimlobby gewartet
hatte, lächelte er freundlich, als endlich ein Mann ihm sagte,
dass sein Zimmer nun fertig sei.

Als er langsam - auf seinen Stock gestützt - seinem Begleiter
zum Aufzug folgt, erhaschte er einen Blick in ein kleines, ein-
faches Zimmer. "Mir gefällt es sehr gut," sagte er - "gerade so
als wie einem 8jährigen Kind, dem eben ein neue Puppe ge-
schenkt wurde......

"Aber sie haben doch den Raum noch gar nicht gesehen" sagte
sein Begleiter. "Wir sind gleich da".

"Das hat damit nichts zu tun", antwortete er. "Glück ist etwas,
was ich in Erwartung wähle. Ob ich den Raum nun mag oder nicht
hängt nicht von den Möbeln oder der Dekoration ab, vielmehr ist
es die Art, wie ich ihn sehen will. Ich habe in meinen Gedanken
bereits entschieden, dass ich diesen Raum mag! Es ist eine Ent-
scheidung, der ich mich jeden Morgen, wenn ich aufwache, stets
erneut besinne.

Ich kann viel. Ich kann im Bett liegen bleiben, all die Probleme
aufzählen, die ich mit den Teilen meines Körpers habe, die nicht
mehr in Ordnung sind - oder ich kann aufstehen und dem Himmel
danken für das, was mir noch an Gesundheit geblieben ist!

Jeder Tag ist ein Geschenk und solange ich meine Augen öffnen
kann, will ich sie auf den neuen Tag richten und all die glück-
lichen Stunden, die ich in meinem Leben erleben konnte. Das
Alter ist wie ein Bankkonto. Du hebst im späteren Leben das ab,
was du im Verlauf deines Lebens entlang deines Lebensweges
zurückgelassen hast. Also deponiere alles Glück, das du erlangen
kannst auf der Bank deiner Erinnerungen. So kannst du davon
zehren, wann immer du des Glückes bedarfst.

Und so verliert die Zukunft ihre Ungewissheit und der Tod seine
Angst.

Das Glück seines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner
Gedanken ab
(Marc Aurel).


Ich habe stets versucht, mich ein Leben lang an diesen einfachen
Leitfaden zu halten:

Top ! 1. Befreie Dein Herz von Hass
2. Befreie Deine Gedanken von Traurigkeit
3. Lebe bescheiden und denke an andere
4. Gib viel - und erwarte wenig.! "

So sprach der alte Mann zu seinem Begleiter und als sie endlich
in seinem Zimmer angelangt waren, lächelte der 92jährige
immer noch glücklich und zufrieden.

Sonja
s.macher
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dino1959 (offline)
SuperModerator





Beiträge: 1085
Geschlecht:
Mitglied seit: 26.11.2008

Deutschland
$file[17] 
icon1   Re: Gedanken eines 92jährigen zum Uebertritt in ein Altersheim #2 Datum: 08.07.2009, 20:33  

Hi Sonja
Das ist die Nachricht, die Ich meinte, das es jeder versteht!
Man hat viele Alben mit Fotos und man hat viele Erinnerungen,
gesammelt kann man durchaus andere Begeistern und seinem eigenen Leben den Rest Erfüllung geben, nichts verpasst zu haben und all seine Gelegenheiten ausgenutzt hat, bzw. noch einiges planen um es noch zu verwirklichen!!

Denn wer nur rastet, der rostet... also auf und die Träume realiesieren!
Viele kleine Schritte sind letztendlich ein großer Schritt in die richtige Richtung.. wohin auch immer das Ziel führt!!

Grüße vom Norbert



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