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Thema: Geld, Vermögen, Rente *** Wie sehr mögen Sie Ihren Nachbarn?
Michael Vaupel (offline)
Moderator





Beiträge: 93
Geschlecht:
Mitglied seit: 21.11.2008

Deutschland
icon1   Geld, Vermögen, Rente *** Wie sehr mögen Sie Ihren Nachbarn? #1 Datum: 15.07.2012, 04:22  

Wie sehr mögen Sie Ihren Nachbarn?

Natürlich grüßen Sie ihn, wenn Sie ihm morgens vor der Arbeit über
den Weg laufen. Sie fragen ihn wie es ihm geht, wenn Sie ihn zufällig
beim Einkaufen treffen.


Kleinere Gefallen sind für Sie in einer guten Nachbarschaft sicher auch
kein Problem:

Falls Ihr Nachbar das Klingeln der Post mal überhört, nehmen Sie gerne
sein Paket für ihn an. Und gehen vor dem Abendbrot rüber, um es ihm zu
übergeben.

Auch wenn er in Urlaub fährt, erklären Sie sich zweifelsohne bereit ab und
an mal ein Blick nach seinem Haus zu werfen.

Damit er die Woche am feinen, weißen Sandstrand von Gran Canaria noch
ein Stück sorgloser genießen kann.

Weil Sie wissen, dass er das gleiche für Sie tun würde.

Gibt es jedoch eine Grenze für Sie? Einen Punkt, ab dem Sie zu Ihrem
Nachbarn „Nein“ sagen?

Stellen Sie sich vor:

Ihr Nachbar liebäugelt schon lange mit einem nagelneuen Mercedes E 350
Coupé. So richtig günstig ist der Kaufpreis von über 56.078 Euro aber
nicht. Und viel Erspartes hat er ja auch nicht ... ganz zu schweigen von
seinen Schulden.

Kurzerhand nimmt er einen Kredit auf Ihr Haus auf – für das Sie jahrelang
gespart und gearbeitet haben – und zahlt damit seinen neuen Luxus-
Schlitten. Eine Zustimmung von Ihnen braucht er dafür nicht.

Schließlich wird er den Kredit ja wahrscheinlich sowieso in voller Höhe
zurück zahlen.

Sie werden bestenfalls nie merken, dass Sie mit Ihrem eigenen Haus für
das Auto Ihres Nachbarn haften ...

Klingt wie ein schlechter Witz, nicht wahr?

Was Ihnen keiner sagt:

Genau das passiert Ihnen in diesem Moment ...

Mit der deutschen Zustimmung zum „Europäischen Stabilitätsmechanismus“
(ESM) ist es Spanien und Italien gelungen, die eigenen Staats- und
Bankenschulden auf Sie als deutschen Steuerzahler zu übertragen.

Das ist der endgültige Grundstein zur europäischen Transferunion. Sie
haften ab sofort nicht nur für die Schulden aus der hintersten Ecke von
Andalusien, sondern auch für verschuldete Banken aus Madrid und Rom.
Das bedeutet, ...

... dass Ihre Ersparnisse und Steuergelder ohne weiteres für die
Finanzierung anderer Länder und deren Banken haften – ohne dass der
Bundestag in irgendeiner Weise um Erlaubnis gefragt wird.

Dadurch haben Spanien und Italien die eigene Pleite noch etwas
herausgezögert.

Wie Sie sicher schon ahnen ist dadurch aber ...
... die deutsche Pleite mit rasender Geschwindigkeit näher gerückt!

Nicht umsonst warnt Hans Werner Sinn, Chef des ifo-Instituts für
Wirtschaftsforschung:

„Die finanzielle Stabilität Deutschlands ist gefährdet."
(Quelle: Handelsblatt, 1. Juli 2012)

Sie werden – wenn Sie jetzt nicht reagieren – zusammen mit ganz Europa
immer tiefer in die Schuldenfalle hineingezogen ...

... bis diese Falle unweigerlich zuschnappt! Und letztendlich ist es die
Bevölkerung, die das Versagen der Politik ausbaden muss: Unverschämte
Eingriffe in Ihre Tasche, Entwertung Ihrer Ersparnisse und massive
Verluste für Ihren Lebensstandard stehen mit großer Wahrscheinlichkeit
bevor.

Wenn Sie sich jedoch ab sofort über die folgenden Tatsachen bewusst
sind, haben Sie gegenüber anderen deutschen Anlegern einen
entscheidenden Vorsprung:

Noch nie zuvor in Ihrem Leben waren Ihr Geld, Ihr Haus, Ihr Ruhestand
und Ihre gesamte finanzielle Zukunft in größerer Gefahr als heute.

Sie werden nicht glauben, wie viele Menschen trotzdem blind darauf
vertrauen, dass ihr Geld in Sicherheit ist.

Und Sie werden ebenfalls nicht glauben, wie viele davon völlig falsch
liegen. Warum?

Zum einen, weil die Konsequenzen der Euro-Krise in ihrem täglichen
Leben noch nicht angekommen sind.

Und weil die Aktienmärkte sich noch relativ stabil halten – dadurch, dass
Spanien und Italien endlich direkten Zugang zum Wohlstand
Deutschlands haben.

Die breite Masse ahnt überhaupt nicht was auf sie zukommt. Tatsache ist,
dass sogar Ihr Bankberater wahrscheinlich weniger weiß als Sie.

Im Hintergrund planen Regierungen und Notenbanken jedoch bereits für
den Ernstfall: Das Ende des Euro.

Dr. Martin Weiss,
US-Senatsberater und Chef-Analyst

Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily
Unternehmensbereich Investor Verlag
Koblenzer Straße 99
53177 Bonn
Telefon: 02 28 / 9 55 03 33
Fax: 02 28 / 82 05 57 56
Internet: http://www.investor-verlag.de/
E-Mail: info@investor-verlag.de






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Gast









icon1   Re: Geld, Vermögen, Rente *** Wie sehr mögen Sie Ihren Nachbarn? #2 Datum: 15.07.2012, 22:11  


Hi Michael,

das Projekt Euro ist gescheitert
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb...34&start=0#1 bis #14

nur die Politik will das wieder besseren Wissens nicht zur Kenntnis nehmen.

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
[Bertolt Brecht]

Das Problem besteht ja gerade darin, dass die Politik die Hinweise von Experten ignoriert. Bereits vor der Einführung des Euro als Gemeinschaftswährung haben Experten wie Dieter Späthmann davor gewarnt und wurden Ignoriert obwohl kein einziger in der Regierung über dessen ökonomisches Wissen verfügt. Politisches Wunschdenken von einer Klicke um Merkel bestimmt die Politik, fernab jeder Vernunft und Sachverstand. Und schon wieder mokieren sich Politiker über die öffentliche Äußerung von Sachverständigen. In was für einem Staat leben wir eigentlich??? Wo die Politik festlegen kann, dass die Erde wieder eine Scheibe ist.
Und alles über die Köpfe des Volkes hinweg. Jagt Merkel und Schäuble endlich zum Teufel!

Ich Zitiere Professor Wilhelm Hankel:

Erstens:
Nicht der Euro wird gerettet, sondern schlecht regierte Euro-Staaten und verzockte Banken vor dem Konkurs.

Zweitens:
Die Verträge über das Funktionieren der Währungsunion werden auf den Kopf gestellt. Mit den Hilfen des ESM soll belohnt werden, was bisher strikt untersagt war: hemmungsloses öffentliches und privates Schuldenmachen und das Haften anderer Staaten für Eurosünder. Mit dem ESM und seinen Aufgaben wird ein Grundpfeiler unseres Rechtssystems und unserer marktwirtschaftlichen Ordnung ausgehebelt: die Eigenverantwortung für Versagen und Verluste.

Drittens:
Das ESM sprengt mit seiner Macht alle demokratischen Verfassungen der europäischen Staaten und mit seinen Mitteln alle Dimensionen der europäischen Finanzwirtschaft. Sein Stammkapital ist mit 700 Milliarden Euro mehr als doppelt so groß wie ein deutscher Staatshaushalt und übertrifft insgesamt die Mittel von EZB, Bundesbank und der Deutschen Bank als größter europäischer Privatbank bei weitem.

Euro-Länder liefern sich Finanz-Diktatur aus

Europa wird statt von seinen Staaten und ihren demokratisch gewählten Politikern von der Geschäftsleitung des ESM regiert. Diese ist buchstäblich "verantwortungslos", denn sie schuldet keinem Parlament Rechenschaft, genießt Immunität und ist nicht gezwungen, Weisungen der Geldgeber zu befolgen. Die Euro-Länder liefern sich einer anonymen Finanz-Diktatur aus, deren Einfluss auf unser Leben größer sein wird als der noch so "böser" Spekulanten.

Viertens:
Man greift nicht zu hoch, wenn man feststellt: Mit dem ESM betreiben Europas Politiker einen "Staatsstreich von oben". Nachdem sie bereits den Staaten Geld-Hoheit und -Verantwortung genommen haben, starten sie nunmehr den Angriff auf ihre Budget-Hoheit, den harten Kern der Demokratie. Wenn die Erst-Ausstattung des ESM nicht reicht, kann er Nachschüsse verlangen. Niemand kann verlässlich sagen, wo deren Grenze liegt. Die Gesetzeslage ist nicht klar. Deutschland läuft Gefahr, solange zahlen zu müssen, wie es das (noch) kann. Dem Finanzminister, der sowas unterschreibt oder vorantreibt, sollten die Hände verdorren. Er "wendet nicht Schaden vom deutschen Volk ab" (sein Amtseid); er führt ihn herbei!

Fünftens:
Es ist eine leicht widerlegbare Lüge, dass die Beendigung der fatalen Euro-Rettung größeren Schaden anrichte als ihre Endlos-Fortsetzung. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Deutschland braucht einen starken Euro - so stark wie die D-Mark. Diesen starken Euro kann es im Verbund mit den heutigen (und morgigen) Schuldenländern nicht geben. Sie werden auch künftig versuchen, das schwarze Loch zwischen ihrer relativ niedrigen Produktivität und dem allseits gewünschten hohen Lebensstandard durch fremdes Geld zu stopfen - unseres!

Europa steht am Rubicon

Europa steht am Rubicon: Es muss die Währungsunion auflösen, bevor sie zur Sozialkrise ausufert. Nicht nur für uns Deutsche: Für alle Europäer hat der Erhalt von Recht, Marktwirtschaft und bürgerlicher Gesellschaft Vorrang vor einem Euro, der alles Drei in Frage stellt. Dafür kämpfen wir, die "Vier Professoren" - politisch unterstützt von der neuen Partei der "Freien Wähler". Dafür gehen wir vor das Bundesverfassungsgericht, damit es unseren Politikern klar macht: Der Euro steht nicht über Demokratie und Bürgerrechten; er hat ihnen zu dienen.
Zitat Ende



Offener Brief von Ökonomen gegen Gipfelbeschlüsse
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb...34&start=0#2

Dieter Spethmann - Brief an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages:
„Deutschland verschenkt seinen Wohlstand“

http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb...77&start=0#1
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb...77&start=0#3


Spätestens wenn auch Deutschland zahlungsunfähig ist, ist das auch das Ende vom Euro. Und das wird ganz schnell gehen.
Nur dass dann auch alle Bürger ihre Spareinlagen verloren haben, wenn Deutschland nicht umgehend aus dem Euroraum ausgtritt.

Gruß Sabine aus Shanghai
.


(Bisher wurde dieser Beitrag 6 mal editiert, als letztes von [url=http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=viewprofile&name=,_self][/url] am 16.07.2012 @ 16:40)
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