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Thema: Geld, Vermöen, Rente *** Es "krankt' an vielen Ecken und Enden...
Michael Vaupel (offline)
Moderator





Beiträge: 93
Geschlecht:
Mitglied seit: 21.11.2008

Deutschland
icon1   Geld, Vermöen, Rente *** Es "krankt' an vielen Ecken und Enden... #1 Datum: 30.07.2012, 14:27  

Es "krankt' an vielen Ecken und Enden...

Letztens hatte ich bei meinem "Netbook" einen Schaden auf dem Display.
"Natürlich" kurz nachdem die Garantiezeit abgelaufen war. Ich schickte es
zur Reparatur ein, und war dann erstmal baff.

Die genannten Reparaturkosten betrugen ca. das Doppelte des
Neupreises.

Ok, ich weiß ja, dass Displayschäden nicht einfach durch den Austausch
einiger Pixel behoben werden können, und dann ist es eine Tatsache,
dass das strategische Metall Indium für die Displays benötigt wird, und
das wird immer teurer.

Aber Reparaturkosten vom Doppelten des Neupreises?

Ich habe etwas gegen diese Wegwerf-Mentalität. Früher gab es in Bonn
einmal einen ehrwürdigen Herrn, welcher Schirme reparierte. Den gibt es
nun nicht mehr...bzw. ich hoffe, dass es ihn als Person durchaus noch
gibt. Doch seine Arbeit gibt es nicht mehr. Nicht mehr gefragt in Zeiten, in
denen ein Schirm zu einem Wegwerf-Produkt geworden ist.

Insofern hätte ich bei meinem Netbook auch "gerne" angemessene
Reparaturkosten gezahlt. Von mir aus bis zur Hälfte des Neupreises. Aber
beim Doppelten des Neupreises ist dann doch eine monetäre
Schmerzgrenze überschritten. Ich teilte mit, dass das Netbook entsorgt
werden kann, und kaufte mir ein neues.

Ein Leser schrieb mir zu diesem Thema:

"Es kann, leider, kein Trost für Sie sein, aber als eine Information ist es
vielleicht doch interessant. Noch als Student Mitte der 1970-er Jahre saß
ich in der Mensa am Tisch neben einigen Assistenten von der TU. Einer
erzählte anderen über seine Probleme bei der Forschung. Ich wurde -
obwohl von einem anderen Fach - neugierig.

Er berichtete, er forsche gerade, wie eine bestimmte Maschine nach einer
bestimmten Zeit kaputt gehen müsse. Meine Wut konnte ich nicht zurück
halten und fragte: Werden die Steuergelder nicht für die Forschung
gegeben, um den Wohlstand der Bürger zu erhöhen, sondern um die
Ressourcen zu vernichten?

Das ist für mich dasselbe, wie wenn ein Arzt bei OP Fehler einbauen
würde, dass die Patienten bald wieder kommen müssten! Auch
das ewig verlangte Wachstum ist widernatürlich. Nur der Krebs wächst
ständig; bis zum endgütigen eigenen Zerfall. Das ständig geforderter
Wachstum erhöht nur Boni für bestimmte Leute und Geldmaximierung
bestimmter Gruppen. Dekadenz pur! Solche (Lobbyisten&Co.) entkoppeln
sich dann von allen Werten und enden selbst an der Flasche, an der
Nadel oder am Strick."

In diesem Sinne!

Ihr

Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily
Unternehmensbereich Investor Verlag
Koblenzer Straße 99
53177 Bonn
Telefon: 02 28 / 9 55 03 33
Fax: 02 28 / 82 05 57 56
Internet: http://www.investor-verlag.de/
E-Mail: info@investor-verlag.de
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(Bisher wurde dieser Beitrag 5 mal editiert, als letztes von Michael Vaupel am 30.07.2012 @ 14:32)
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