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Thema: Rund um Geld, Vermögen, Rente *** Levi Strauss & Co - 138 Jahre nach Patenterteilung
Michael Vaupel (offline)
Moderator





Beiträge: 93
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Deutschland
icon1   Rund um Geld, Vermögen, Rente *** Levi Strauss & Co - 138 Jahre nach Patenterteilung #1 Datum: 12.10.2012, 17:29  

Levi Strauss & Co
138 Jahre nach Patenterteilung

Am 9. Oktober gab Levi Strauss sein Ergebnis für das 3. Quartal bekannt
was wir als Anlass nehmen tiefer in die Geschichte eines deutschen
Unternehmers einzusteigen, der es durch einen glücklichen Umstand und
harte Arbeit zu einem der größten Bekleidungshersteller der Welt
geschafft hat.




Strauss wurde unter dem Namen Löb Strauß im oberfränkischen bei
Bamberg als Sohn jüdischer Eltern geboren. Sein Vater, Hirsch Strauß,
starb früh an Tuberkulose, als Löb 16 Jahre alt war. Die vielköpfige Familie
lebte in großer Not was sie bewog 1847 nach Amerika auszuwandern.
1853 ging Strauss nach San Franzisco um sein eigenes Unternehmen zu
gründen.

Die Anfänge

Strauss verkaufte seine Waren nicht nur in San Francisco, sondern
aufgrund der guten Preise auch bei den Goldgräbern vor Ort. Da er zuvor
mit den Handel von Kleidung und Kurzwaren Erfahrung gesammelt hatte,
wurden Stoffballen, Zeltplanen und Nähzeug mitgenommen. Er fand bald
heraus, dass die Goldgräber bei ihrer harten Arbeit strapazierfähige
Hosen benötigten.

Im Dezember 1870 kam der aus Riga stammende Schneider Jacob Davis
auf die Idee, die Ecken der Hosentaschen und das untere Ende des
Hosenlatzes mit Nieten eines Pferdegeschirrs zu verstärken. Weil ihm für
die Patentierung seines 1872 entwickelten Verfahrens Geld fehlte,
wandte er sich an Levi Strauss, der ihm seinerzeit bereits die Tuchballen
lieferte.

Strauss unterstützte das Vorhaben und erhielt zusammen mit Davis am
20. Mai 1873 das entsprechende Patent (US-Patent-Nr. 139121).

Die vernieteten Waist Overalls stießen auf eine riesige Nachfrage. Bis zum
Jahresende wurden 5.875 Dutzend Hosen und Mäntel aus Denim verkauft
(Quelle: Strauss & Co Firmenchronik). Zwei Fabriken produzierten diese
Hosen und zehn Jahre später waren bereits 535 Angestellte für das
Unternehmen tätig.

138 Jahre nach Patenerteilung, das dritte Quartal 2012 der Levi Strauss &
Co, San Francisco

Robert D. Haas, Chairman of the Board ist ein UrUrGroßneffe des
Firmengründers Levi Strauss und berichtet einen 9 prozentigen
Umsatzrückgang auf 1,101 Mrd. US-Dollar für das dritte Quartal.

Das Betriebsergebnis stieg von 81 auf 87 Millionen USD und zeigt wie
stark sich die Gewinnmarge entwickelt hat.

Dresscode casual wear, ist eine Lebenseinstellung geworden, die von
keinem anderen Unternehmen so stark geprägt wurde wie von Levis. Sie
hat in den letzten Jahren viele Nachahmer gefunden und selbst die
teuersten Modelabels haben erkannt, das mit der guten alten Jeans,
attraktiv geschnitten und mit Applikationen versehen, in Kombination mit
eleganten Jacketts von Armani oder Gucci sportlich Eleganz erst möglich
wurde.

Anleger, die sich mit einem finanziellen Engagement bei Levi Strauss & Co
befassen werden erstaunt feststellen, dass es keine Möglichkeit gibt
Aktien zu erwerben. Eine Möglichkeit sein Geld einem Unternehmen mit
mehr als 150 Jahre Firmengeschichte anzuvertrauen besteht darin
Unternehmensanleihen (Corporate-Bonds) zu erwerben.

Aus diesem Grunde veröffentlicht das Unternehmen seine
Quartalsergebnisse lediglich für seine Bondholder. Analysten folgender
Banken beobachten und kommentieren die Unternehmensentwicklung in
den Medien: Wells Fargo Securities, JPMorgan und Banc of America. Die
Unternehmensanteile liegen heute noch ausschließlich bei
Familienmitgliedern und den Erben der Familie Strauss.

Auf diese Weise, so der Präsident und CEO John Anderson, ist es möglich
ohne Druck von außen und kurzfristig denkenden Spekulanten die Arbeit
so zu verrichten, dass in erster Linie mitarbeiterfreundliche
Unternehmensziele formuliert und die Unabhängigkeit des Unternehmens
gewährleistet wird.

Jürgen Nowacki
Chefredakteur Target Trader





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