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Thema: Wiener Punschgedicht
s.macher (offline)
SuperModerator


Zum Glück gehört, dass man irgendwann beschliesst, zufrieden zu sein!

Beiträge: 1921
Geschlecht:
Mitglied seit: 22.03.2007

Schweiz
icon1   Wiener Punschgedicht #1 Datum: 10.12.2012, 09:57  

Ich finde das mir von Martin Huber zugesandte Gedicht passend
zur Adventszeit und möchte es deshalb auch Euch Allen zum
Lesen und Schmunzeln bringen.




Wiener Punschgedicht

Im Winter find ich keine Ruh,
bevor ich nicht was Gutes tu.
Es gibt viel Not auf dieser Welt,
am besten hilft man da mit Geld.

Nicht mit dem Zahlschein auf der Bank,
Es gibt was Bess´res, Gott sei Dank.
Damit das Helfen mich auch freut,
hab ich für einen Rundgang Zeit.

Jetzt, im Advent, an allen Ecken,
kann man den Punsch schon förmlich schmecken,
der heiß und süß und parfümiert zum Wohl der Andren `trunken wird.
Im Namen Allahs geh ich´s an, ..

Ich spende für Afghanistan,
dann einen für die armen Kinder
und für die ganz, ganz armen Inder.
Ich denk an die Malteser Ritter,
denn deren Leiden ist recht bitter.

Beim Stand vom "Lion´s Club" am Graben
kann ich mich für Rumänien laben.
Und bitte nicht zu vergessen,
die haben beinah nichts zu essen.

Als nächstes hebe ich mein Glas "
Rasch für die liebe Caritas".
Fürs Rotes Kreuz und für die Gruft
mit Zimt und mit Holunder-Duft.
Ich merke deutlich: "Gute Werke"
Erfordern sehr viel Kraft und Stärke.

Ein Punsch noch rasch für die Partei, "
Als Wechselwähler trink ich zwei".
Dort steht der Herr Bezirksvorsteher,
Bei einem Punsch kommt man sich näher.

Für´s Kinderdorf, für Kommunisten,
für Asylanten, Terroristen.
für Hungernde im fernen China,
und für die Araber, in Palästina.
Wer Gutes tut, hat immer Recht.
Ein Punsch noch "und dann wird mir schlecht."

Doch ehe ich nach Hause schunkle,
Trink ich noch rasch für "Licht ins Dunkel".
Ich kann die Häferln nicht mehr zählen,
jedoch, ich muss mich weiterquälen.
Am Stephansplatz werd ich ganz fromm
und trink noch für den Stephansdom.

Spätabends ladet mich wer ein "
zu Punsch und Keks bei Kerzenschein".
Doch bitte, nicht mit leeren Händen!
"Du kannst ja für die Armen spenden."

Am Sonntag dann, in meiner Pfarr,
wird sicher auch der Punsch nicht gar.
Das Geld für das, was uns so schmeckt
Wird noch in die Renovierung g´steckt.

So trink ich mich durch den Advent,
ein Wahnsinn, was man dafür brennt!
Doch ist das letzte Geld auch weg,
"Ich TU´s für einen guten Zweck."
Ich bin ein hoffnungsloser Säufer,
Und Schuld sind nur die Punsch-Verkäufer.

Den Punsch kann ich schon nicht mehr sehen und lass ihn
zu Silvester stehen.
Ich habe nur noch,..... einen Wunsch:
Ich trinke alles, "nur kan Punsch".
Den Nächsten gibt es, das ist klar,
erst im Advent "im nächsten Jahr".

Na, dann, Prost!
s.macher


(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von s.macher am 10.12.2012 @ 09:59)
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Anita Thurnheer (offline)
Gold Super-Member




Anita Thurnheer

Beiträge: 638
Geschlecht:
Mitglied seit: 08.04.2007

Schweiz
icon1   Re: Wiener Punschgedicht #2 Datum: 10.12.2012, 15:36  


Hoi Sonja

Für was nicht alles gesammelt wird,na ja wenigstens gibts ein Punsch dafür.


Grüessli Anita *grübel*
Anita Kimmelmann- Thurnheer
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Martin Huber (offline)
Bronce Super-Member




Beginn den Tag mit einem Lächeln

Beiträge: 211
Geschlecht:
Mitglied seit: 16.01.2008

Schweiz
icon1   Re: Wiener Punschgedicht #3 Datum: 10.12.2012, 18:06  

Es gibt ja bekanntlich nichts Gutes,
..... Ausser man tut es ....!


Wenn man aber vor lauter Hilfsbereitschaft,
sich allzuviel dem Punsch-Genuss hingibt,
kann dies mitunter auch tückische Folgen haben,
wie angeblich im vorliegenden Fall in Wien geschehen.

Ein PUNSCH - Rausch für einen guten Zweck eingefahren,
heiligt zwar vielleicht die Mittel, ist irgendwann wieder vorbei,
Doch auch der nächste Advent im nächsten Jahr kommt bestimmt!
Dann wiederholt sich vermutlich das Ganze wieder von Neuem.

Martin




(Bisher wurde dieser Beitrag 6 mal editiert, als letztes von Martin Huber am 20.12.2012 @ 19:24)
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